Haiku zählen zu den kürzesten Gedichten der Welt. Sie haben in Japan eine lange Tradition. Die Blütezeit dieser Gedichtform fällt mit der des Zen-Buddhismus im 17. und 18. Jahrhundert zusammen. In dieser Zeit haben auch die drei wohl berühmtesten Haiku-Dichter Bashô (1644 - 94), Buson (1715 - 83) und Issa (1763 - 1827) gelebt, die Zen-Mönche waren und auf ihren Wegen dichteten. Haiku aus ihrer Hand werden auf den Haiku-Stäbchen im japanischen Original und in der deutschen Übertragung vorgestellt. Haiku sind prägnante Gedichte, die eine Naturstimmung oder Impression zum Gegenstand haben. Jedes Haiku bezieht sich durch in ihm genannte bestimmte Bräuche, Tiere und Pflanzen auf eine bestimmte Jahreszeit. Das japanische Gedicht ist auf Silbenzählung aufgebaut, was daran liegt, dass es im Japanischen weder den Wortakzent gibt, noch den Reim.
 Das Objekthafte und das Poetische findet im neuen Produkt von MeterMorphosen zu einer Einheit. Die Sinnlichkeit der Lyrik verbindet die Haiku-Edition mit der Sinnlichkeit des Essens: Auf vier Stäbchenpaaren finden sich im japanischen Original und in der deutschen Übertragung acht japanische Haiku. Die Gedichte sind thematisch den vier Jahreszeiten zugehörig. Sie wurden von den wohl berühmtesten japanischen Haiku-Dichtern verfasst, den Zen-Mönchen Matsuo Bashô (1644 - 94), Yosa Buson (1715 - 83) und Kobayashi Issa (1763 - 1827). Die ausgewählten Gedichte zählen jedoch nicht zum bekannten Haiku-Kanon. Die acht asiatischen Hartholzstäbchen werden mit einem Einführungstext versehen in einem hochwertigen Leinenbuch präsentiert. Haiku. Japanische Gedichte auf Eßstäbchen ist eine feinsinnige Geschenkidee der besonderen Art.
|