Jede
Epoche hatte ihr Licht. Nach Kienspan, Kerze, Öl-
und Gaslampe gibt es seit fast 200 Jahren das Glühlicht.
Die erste Glühbirne – eigentlich Glühlampe
genannt – erblickte etwa 1820 das Licht der Welt.
Verschiedene Wissenschaftler entwickelten zu dieser Zeit
unabhängig voneinander ähnliche Modelle. Aber
erst die 1879 von Thomas Alva Edison entwickelte Version
konnte in Serie produziert werden. Es folgte das flächendeckende
Stromversorgungsnetz und damit das Zeitalter der Elektrifizierung.
130
Jahre später: Die Europäische Union beschließt
den Großteil der Glühbirnen zu verbieten. Sie
verschwenden zu viel Energie, denn nur 5 % des Stroms wird
in Licht verwandelt, der Rest verpufft als Wärmestrahlung.
Wie wird diese Entscheidung unsere Welt verändern?

Zutaten
einer Glühbirne: Befestigungssockel, Glaskolben, Glühfaden
(Wolframdraht), Quetschfuß, Elektrische Stromzuführung,
Füllgas.
Mehrwerttabelle: hausmüllverträgliche 60 Watt
Glühbirnen enthalten durchschnittlich: etwa 1.000
Stunden warmes Licht, fast 200 Jahre Geschichte, 0,0 Gramm
Quecksilber.
Nebenwirkungen: Tonnenweise vermeidbares CO2.
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